Poetry Slam in der ISMA

Okt 18

Poetry Slam in der ISMA

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Im Rahmen des vom Kulturraum Großregion initiierten Projekts « Die Geschichte wiederholt sich » slammte am Mittwoch, dem 12. Oktober, eine Gruppe von 45 französisch-belgischen Schülern. 

 

Angesichts des schwindenden Interesses von Jugendlichen für die Geschichte des Zweiten Weltkriegs und auch angesichts der derzeitigen Ankunft zahlreicher Flüchtlinge in der Großregion bietet das Projekt die Möglichkeit, sich mit verschiedenen Themen auseinanderzusetzen. Nicht nur die starke Ausbreitung des Rechtsextremismus ist zu diskutieren, auch generelle Fragen wie Rassismus können in spielerischer, aktiver und ….. interkultureller Annäherung kennengelernt werden.

Circa 45 deutsche und belgische Oberstufenschüler trafen sich am 12. Oktober in der ISMA um zusammen zu diesen aktuellen und brisanten Fragen in einer originellen Weise zu arbeiten: dem Poetry Slam.

Der deutsche, aus Saarbrücken stammende, Slammer Mark Heydrick, leitete einen Schreibworkshop in Deutsch.

Nach einer von den Gastgebern des ISMA vorbereiteten Pause für ihre Gäste der Partnerschule in Frankfurt, begann die Präsentation in der schönen Versammlungshalle des Instituts.

Am Ende des Vormittags hieß es dann Bühne frei. Mélanie Petton vom Sekretariat Kulturraum Großregion hat mit einer Vorstellung des Kulturraums Großregion und der Website GRRRRR eröffnet. Anschließend präsentierten drei mutige Schüler ihr Slam-Stück, das sie in dem Workshop vorbereitet hatten. Abschließend übernahmen die Slammer die Bühne: die im Rahmen dieses Projekts entstandenen Texte wurden von Mark Heydrich auf Deutsch und vom wallonischen Slammer Théo Eloy auf Französisch vorgetragen.  

Organisiert worden ist dieses Event von Stéphane Gustave, der als Europäischer Freiwilliger auf der Website Grrrrr.eu für Jugendliche der Großregion aktiv ist, und von Stéphanie Medinger, Lehrerin am ISMA. Salvatore Ali von Réseaulux hatte das Treffen der Partner ermöglicht.

Zusammenfassend war es eine besondere Erfahrung, die den Oberstufenschülern sehr gefallen hat, und ihnen die Möglichkeit gab, sich in ungewöhnlicher Weise mit dem aktuellen Thema Flüchtlinge und der schmerzlichen Geschichte der Länder der Großregion, aber auch mit der Nachbarsprache, auseinanderzusetzen. 

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